Auf der einen Seite streiken die Lokführer für eine angemessenere Entlohnung (ich schreibe bewußt nicht den Prozentsatz dazu) — und auf der anderen Seite demonstrieren die Mitarbeiter der Postalternativen gegen einen Mindestlohn. Letztere vermutlich nicht ganz freiwillig — sondern im Interesse der dahinterliegenden Verteilfirmen:
Viele Transparente hatten das Logo der PIN AG an den Seiten und sahen aus wie fabrikgefertigt.
Aber auch in Berlin setzt allmählich Umdenken an — der Wirtschaftssenator will im Vergabegesetz regeln, daß bei öffentlichen Ausschreibungen nur Firmen mit Tariftreue berücksichtigt werden.
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»Ja, wir könnten jetzt was gegen den Klimawandel tun, aber wenn wir dann in 50 Jahren feststellen würden, dass sich alle Wissenschaftler doch vertan haben und es gar keine Klimaerwärmung gibt, dann hätten wir völlig ohne Grund dafür gesorgt, dass man selbst in den Städten die Luft wieder atmen kann, dass die Flüsse nicht mehr giftig sind, dass Autos weder Krach machen noch stinken und dass wir nicht mehr abhängig sind von Diktatoren und deren Ölvorkommen. Da würden wir uns schön ärgern.«
Marc-Uwe Kling, Kabarettist