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Permenente Adressen im Internet

Wenn es eins gibt, was die Pioniere des Internets predigen, dann sind es permanente Adressen — und zwar ein Leben lang. Die Praxis sieht oft anders aus. Vielleicht mangelt es da einfach noch an passender Software, die diese Adressen auch nach dem Austausch verschiedener Content-Management-Systeme erhält. Das Ergebnis kennen wir allzu oft: wir wollen einen spannenden Link verfolgen — und stellen fest, daß er da nicht mehr ist.

Bei Galerie Kaufhof schien man etwas weiter zu denken. Vor gut einem Jahr schrieb ich über Galeria Kaufhof und referenzierte dabei auf sie. Nun hat sich anscheinend auch deren Struktur verändert. Mich erreichte dazu nun folgende E-Mail:

Sehr geehrte Damen und Herren,

bei einer Webanalyse im Auftrag von Galeria Kaufhof, ist uns aufgefallen, dass Links zu galeria-kaufhof.de von Ihrer Website auf tote Unterseiten von Galeria Kaufhof verweisen.

Es Handelt sich um folgende Link's:

Galeria Kaufhofs am Berliner Ostbahnhof
http://renephoenix.de/?bid=2318

Wir haben die neue Unterseite bereits für sie recherchiert und würden Sie hiermit bitten, das neue Linkziel zu verwenden.

Galeria-Kaufhof

Dieses Vorgehen ist auf der einen Seite löblich, in dem man sich mit den Folgen einer Umstellung überhaupt Gedanken macht. Von einem kommerziellen Unternehmen ist es die erste solcher E-Mails, die ich überhaupt erhalten habe. Andererseits verlagert man die Adreßpflege nun auf die Webseitenbetreiber und verliert das eigentliche Ziel aus dem Auge: permanente Adressen — ein Leben lang!

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