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Beyond Emotion - Musik mit KI recyceln

Oder: Generative KI zur Überarbeitung eigener Musik

Als ich damals noch zur Schule ging, war ich musikalisch aktiv. Nicht mit Instrumenten, sondern mit Notensatzprogrammen wie Recording Session, gemeinsam mit einem Schulkameraden. Es entstanden instrumentale Titel. Und auch einige Texte. Stilistisch begann es mal mit DreamDance und Trance. Und zunehmend probierte ich auch Pop und Relax. Einige der Titel gibt es auch noch in den Annalen dieser Seite. Die Muse für Musik nahm dann gegen Ende des Studiums ab – oder besser gesagt: die Zeit dafür fehlte. Und so schlummerten die Titel. Zudem verschwanden auch zunehmend die einstigen Möglichkeiten, bspw. funktioniert die alte Software nicht mehr mit Windows 10.

Nun ist die Technologie auch vorangeschritten und im Zuge der generativen Künstlichen Intelligenz reifte die Neugierde, ob ich nicht aus den alten Melodien und Texten neue Musik “einfach” erschaffen kann. Zum einen stieß ich bereits auf KI-Künstler wie beispielswiese Ella Rey .

Zum anderen auch aus dem Blickpunkt “Jugend forscht.” Und nicht zuletzt auch mit der Idee und dem Ziel, etwas zu generieren, was vor allem ich mir auch gut und gerne selbst anhöre.

Anmerkung: Mir sind die Kontroversen um KI-Generierung bekannt und dazu wird in einem anderen Artikel gehen (kommt in ein paar Tagen). Das möchte ich hier ausblenden.

Was habe ich bei den Titeln gemacht? In der Regel habe ich noch Fragmente aus meiner Jugend genommen: manchmal waren es Texte, manchmal Melodien, manchmal kurze Samples, manchmal komplette Titel. Und habe sie durch die Remix-Funktion von Suno geworfen. Es gibt auch einige Titel ohne alten Bezug.

Die Titel selbst haben eine gewisse Streu an Musikstilen, von Dark Wave über Relax, von DreamDance bis Progressive Pop. Es wäre überraschend, wen dir alles gefällt ;) Insoweit will ich mich stilistisch auch nicht festlegen oder einengen.

In der Liste sammle ich die Titel, zu jedem stelle ich auch einige Gedanken dazu vor:

Sad Song 2026
Sad Song (Dance, leicht düster, Input: Altes Arrangement sowie Text)
Delay (Time Does Not Pass)
Delay (Dream Pop, Input: Altes Arrangement)
Das Bild
Das Bild (Dream Pop, Input: wie bei Delay)
Under Water (The Coral Queen)
Under Water (Progressive-Pop, Input: Altes Arrangement ohne Schlagzeug)
A New Way
A New Way (Pop, Input: Altes Arrangement)
Whale Nation
Whale Nation (Dream Dance, Input: Altes Arrangemeht sowie Text)
Scream Sequence (The Beelitz Song)
Scream Sequence (Dark Wave, Input: Altes Arrangement)
Between The Nails
Between The Nails (Pop)
Eclipse (The Corona Party)
Eclipse (Dance)
In 50 Years
In 50 Years (Pop)
Phoenix
Phoenix (Synthpop, Input: Rhythmus)
Hartmannsdorf
Hartmannsdorf (Sing-a-songwriter)
Wall Of Love
Wall of Love (Dark Wave und Schnulze, Input: Text und Melodie)
Walk Through The Gray
Walk Through The Gray (Dance)

In dem Zusammenhang überlegte ich, ob ich den alten Namen “Emotion 4 Devotion” weiter verwenden sollte. Am Ende überwogen die Argumente für einen neuen Namen. Zum einen zeitlich, zum anderen die Entstehungsgeschichte, zum dritten auch der Nerv der Zeit (Diese 4 im Namen ist zum Beispiel ein typisches Merkmal der 90er Jahre gewesen, wie bspw. Dance 2 Trance).

Unter den Ideen gefiel mir “Beyond Emotion” am besten. Zum einen nehme ich damit Bezug auf den alten Namen, zum anderen passt er. Und ganz wichtig: bisher habe ich kein Musikprojekt finden können, was diesen Namen verwendet (Es gibt Lieder, die so heißen).

Also. Hört rein! Und ich freue mich über Feedback!

Musik von Emotion 4 Devotion

Hier kannst du die Titel von Emotion 4 Devotion anhören und herunterladen:

Liedtext zu "Sad Song" (1999)

I feel a little bit sad and strong
Can you imagine what is wrong
with us? No trust?

I see my heart burning down
And it beats a frantic sound
to save – it’s grave

I stand alone with all my fears
and of course I cry some tears
for you – it’s cruel

I watched the sky and felt my pain
and my eyes poured down the rain
So I strain – I loved in vain
and I gained … experience in my brain.

I’m walking down the streets where I flamed
but surely it’s not the same
I miss – your kiss

I remember the time you were mine
At the moment I could whine
For past – I gasp

I believed in you whenever I can
Since your left I’m not your fan
I grieve – your leave

(Now) I’m standing here in loneliness
You can’t perceived that I’m depressed
I can’t refresh – I can’t reflash
and you confessed … your love to me was far too less

Das Ende von mp3.de

Im Internet ist nichts für die Ewigkeit — und das scheint auch für kurze und prägnante Adressen zu gelten. Ende Januar soll »mp3.de« verschwinden. Zugegeben: Wenn man sich heute die Startseite von mp3.de anschaut, wird man vielleicht sagen: »Na und?«. Und doch gab es auf dieser Plattform noch einen nicht ganz unwesentlichen Bereich, bei dem sich unbekannte Musiker präsentieren konnten — wie beispielsweise »Emotion 4 Devotion«. Das war ein Musikprojekt, welches ich zusammen mit Christian Fröde vor gut einem Jahrzehnt betrieben habe. Dazu haben wir elektronische Klänge einem Yamaha cs-X1 entlockt, das Spektrum reichte von Trance bis Relax. Die Titel lagen seit dieser Zeit bei mp3.de — und wenn ich den Statistiken Glauben schenken darf, haben sich immerhin gut 3000 Aufrufe in dieser Zeit ergeben. Es ist nicht viel — aber es gab dafür auch keine aktive Werbung.

Mp3.de wird — so die Ankündigung — Ende Januar schließen und damit werden auch die Titel verschwinden. Die Macher schlagen als neues Portal »Youmusic24.com« vor — doch mal ehrlich: so eine Adresse klingt nach dem 1000. Klon von Youtube. Und während Speicherplatz im Internet im Jahr 2000 noch reine Mangelware war (und meist keine mp3-Dateien hochgeladen werden durften), sehen die Möglichkeiten im Jahr 2011 ganz anders aus — und so werde ich die Titel nun auf den eigenen Seiten zur Verfügung stellen.

Wer es sich einmal anhören möchte: e4d.renephoenix.de