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Kommentar von René

Die Handelskammer Hamburg missbraucht wieder ihre Zwangsmitglieder mit allgemeinpolitischen Statements, zu der sie gemäß §1 IHKG kein Mandat hat. Und selbst wenn sie es hätte, müsste sie gesetzlich auf Minderheitenmeinungen ihrer Mitglieder hinweisen.

In dem Statement listen sie eine Reihe weiterer Kammern auf, die i.d.R. ebenso kein Mandat haben. Das ist die Idee der rechtlichen Sonderstellung mit Zwangsmitgliedern. Wer sich allgemeinpolitisch äußern will, sollte das in einer Partei, Verein oder Verband tun. Die Kammer ist keine Ersatz-FDP.

Ferner beteiligt sich die Kammer über ihre HKS Handelskammer Hamburg Service mit 1,34 Mio Eur an den Bewerbungsaktivitäten. Ich fragte die Handelskammer am 27.02.2026, “ob das Geld wieder von den Zwangsmitgliedern verwendet wurde – oder ob dies getrennt wurde (bspw. durch Spenden für diesen Zweck).”. Auf erneute Nachfrage wurde mitgeteilt, dass die “Handelskammer klar getrennt davon eine Plattform zur Verfügung, um Sponsoringgelder (zur Unterstützung der Olympiakampagne) aus der Hamburger Wirtschaft zu bündeln und zum Beispiel für die Shows zur Verfügung zu stellen.”